Events
Lesung und Gespräch mit Anaïs Meier
Donnerstag, 3. September 2026
Anaïs Meier ist die aktuelle Stipendiatin der Stiftung Lydia Eymann. Sie wurde 1984 in Bern geboren und studierte einige Semester Filmwissenschaften in Zürich, dann Film und Medien an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg und schliesslich Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel.
Ihre Texte werden seit 2005 publiziert und an Lesungen vorgetragen, bis 2010 unter dem Pseudonym Anton Meier. 2013–2017 führte sie mit dem Künstler Simon Krebs in Basel den Kleinstverlag Büro für Problem, dort verantwortete Anaïs Meier die „Ligne Éclair“.
Um ihr Anliegen eines unverkrampften, humorvollen und frischen Zugangs zur Literatur zu fördern, veranstaltete sie von 2017–2019 „Literarische Veranstaltungen U. Lässig“ im Material-Raum für Buchkultur in Zürich.
2017 war sie Co-Gründerin des Autorinnenkollektivs RAUF und von 2018–2022 schrieb sie die monatliche Kolumne „Aus dem Réduit“ für die Zürcher Fabrikzeitung.
2020 erschien der Kurzgeschichtenband „Über Berge, Menschen und insbesondere Bergschnecken“ bei mikrotext und 2021 der Roman „Mit einem Fuss draussen“ bei Voland & Quist. 2022 erhielt Anaïs Meier den Kasseler Förderpreis für Komische Literatur.
Neben der literarischen Arbeit übernimmt sie auch Drehbuchaufträge. Anaïs Meier leitete ausserdem diverse Schreibworkshops und bietet literarische Mentorate an.
Die Stiftung Lydia Eymann und die Buchhandlung Buchzeichen laden Sie herzlich zur öffentlichen Lesung und zum anschliessenden Gespräch mit Anaïs Meier ein.
Ort: Buchzeichen Buchhandlung, Marktgasse 27, 4900 Langenthal
Zeit: 19.00 Uhr
Eintritt frei
«Wandel als Chance. Porzellanfabrik Langenthal»
Donnerstag, 11. Juni 2026
Buchpräsentation mit Simon Kuert, Bernhard Staub und Peter Waser
Eine Langenthalerin, einen Langenthaler erkennt man daran, dass er oder sie den Teller umdreht und den Stempel «Suisse Langenthal» sucht. Diese Anekdote zeugt von der tiefen Verbundenheit mit der 1906 gegründeten Porzellanfabrik, liebevoll Porzi genannt. Die Fabrik produzierte Porzellan für Hotels, Gastronomie und Haushalt sowie Elektroporzellan für Elektrizitätswerke und Bahnen. Es war ein Schock für Langenthal, als ab 1992 die Produktion sukzessive eingestellt wurde. In den letzten Jahren ist wieder Leben in das grosse Areal eingekehrt. Langenthal überwand die Krise in einem Transformationsprozess, der den Wandel als Chance sieht. Viele innovative Konzepte sind im Entstehen.
Dieses bildreiche Buch, welches im Weber Verlag erschienen ist, stellt die bewegte Geschichte der Porzellanfabrik der vergangenen 120 Jahre dar – und die Vision der Zukunft. Mit einem Vorwort von Pedro Lenz.
Wir freuen uns auf die Buchpräsentation mit den anwesenden Autoren Simon Kuert, Bernhard Staub und Peter Waser.
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Buchzeichen Buchhandlung GmbH, Marktgasse 27, 4900 Langenthal
Moderation: Stephan Künzi, Berner Zeitung/Bund.
Eintritt frei, Kollekte.
Anmeldung: Die Platzzahl ist beschränkt. Bitte melden Sie sich an, damit wir für Sie einen Sitzplatz reservieren können: buch@buch-zeichen.ch, Tel. 062 922 24 08
«Glanz und Elend der Porzellanindustrie. Eine Langenthaler Weltgeschichte»
Donnerstag, 28. Mai 2026
Buchvernissage mit Oliver Meier
«Suisse Langenthal» stand einst für ein florierendes Unternehmen: Die Porzellanfabrik Langenthal schaffte es im 20. Jahrhundert vom fragilen Startup zum scheinbar unverwüstlichen Volksgut. Der Niedergang kam schleichend und endete dramatisch. 120 Jahre nach der Gründung erscheint Langenthaler Porzellan als Mythos und Kulturgut, um das noch immer gerungen wird.
Bild: Ernst Koehli (1913–1983)
(Sozialarchiv Zürich, F 5144-0877-Nb-002)
«Glanz und Elend der Porzellanindustrie. Eine Langenthaler Weltgeschichte» – erschienen im Chronos Verlag – ist die erste umfassende Darstellung der Unternehmensgeschichte. Der Anspruch reicht jedoch darüber hinaus. Das Buch zielt auf eine Verknüpfung von wirtschafts-, sozial- und kulturhistorischen Perspektiven auf die Porzellanindustrie und die Bedeutung von Porzellan in der Schweiz vom späten 19. bis ins frühe 21. Jahrhundert.
Bild: Hans Zaugg (Stadt Langenthal)
Die Publikation stützt sich auf Quellen aus dem Unternehmensarchiv, das sich bis heute auf dem Fabrikareal befindet. Rund siebzig Laufmeter Dokumente, die für dieses Buch erstmals systematisch konsultiert worden sind.
Der Autor
Oliver Meier, geb. 1981, Historiker und Journalist, arbeitet für die SRG. Zuvor war er Redaktor bei SRF Kultur und leitete die Kulturredaktion der «Berner Zeitung». Im Chronos Verlag erschien von ihm «Der Gurlitt-Komplex. Bern und die Raubkunst».
Wir freuen uns auf die Buchvernissage mit Oliver Meier.
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Buchzeichen Buchhandlung GmbH, Marktgasse 27, 4900 Langenthal
Moderation: Stephan Künzi, Berner Zeitung/Bund.
Eintritt frei, Kollekte.
Anmeldung: buch@buch-zeichen.ch, Tel. 062 922 24 08
Bild: Ernst Koehli (1913–1983)
(Sozialarchiv Zürich, F 5144-0877-Nb-002)
«Glanz und Elend der Porzellanindustrie. Eine Langenthaler Weltgeschichte» – erschienen im Chronos Verlag – ist die erste umfassende Darstellung der Unternehmensgeschichte. Der Anspruch reicht jedoch darüber hinaus. Das Buch zielt auf eine Verknüpfung von wirtschafts-, sozial- und kulturhistorischen Perspektiven auf die Porzellanindustrie und die Bedeutung von Porzellan in der Schweiz vom späten 19. bis ins frühe 21. Jahrhundert.
Bild: Hans Zaugg (Stadt Langenthal)
Die Publikation stützt sich auf Quellen aus dem Unternehmensarchiv, das sich bis heute auf dem Fabrikareal befindet. Rund siebzig Laufmeter Dokumente, die für dieses Buch erstmals systematisch konsultiert worden sind.
Der Autor
Oliver Meier, geb. 1981, Historiker und Journalist, arbeitet für die SRG. Zuvor war er Redaktor bei SRF Kultur und leitete die Kulturredaktion der «Berner Zeitung». Im Chronos Verlag erschien von ihm «Der Gurlitt-Komplex. Bern und die Raubkunst».
Wir freuen uns auf die Buchvernissage mit Oliver Meier.
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Buchzeichen Buchhandlung GmbH, Marktgasse 27, 4900 Langenthal
Moderation: Stephan Künzi, Berner Zeitung/Bund.
Eintritt frei, Kollekte.
Anmeldung: buch@buch-zeichen.ch, Tel. 062 922 24 08Kulturnacht 2026
Freitag, 24. April 2026
Langenthal lokal international - Meister des Wortes.
Das erwartet Sie bei uns im Buchzeichen:
Mitmachgeschichten für Kinder mit Dan Weber,
«dem Kindergärtner».
17.00 / 17.45 Uhr für Kinder ab Kindergarten bis 2. Klasse
Wenn im Buchzeichen die Seiten rascheln, Stimmen flüstern und Dan Weber zu erzählen beginnt, bleiben Bücher nicht brav auf dem Tisch liegen, dann werden Geschichten lebendig und gesprächig.
Valerio Moser, Europameister im Poetry-Slam,
liest aus seinen Texten.
19.00 / 20.00 Uhr
Valerio Moser, dieser flamboyante Langenthaler, ist jetzt also seit einem halben Jahr Europameister im Poetry Slam. Ein bisschen wild, findet er. Was macht das mit einem? Ist er noch am Boden geblieben? Schreibt er jetzt anders? Valerio trägt Texte vor, die seit seinem Titelgewinn entstanden sind und lässt euch ein eigenes Urteil bilden.
Daniele Pantano liest und erzählt aus und von seinen «Problemkindern».
12.00 / 22.00 Uhr
Der Autor und Lyriker Daniele Pantano, in Langenthal geboren, stellt uns seinen neuesten Gedichtband vor. «Wir singen - weil wir verloren sind.» Es ist ein Chor von so beunruhigenden wie eindringlichen Stimmen, die Daniele Pantano in «Ein Heim für Problemkinder» auftreten lässt, um zentrale Themen der Gegenwart im Grossen wie im Persönlichen auszuleuchten: Exil, Gewalt, Herkunft, soziale Gerechtigkeit oder Vergänglichkeit.
Weitere Informationen
Flyer
Valerio Moser, Europameister im Poetry-Slam,
liest aus seinen Texten.
19.00 / 20.00 Uhr
Valerio Moser, dieser flamboyante Langenthaler, ist jetzt also seit einem halben Jahr Europameister im Poetry Slam. Ein bisschen wild, findet er. Was macht das mit einem? Ist er noch am Boden geblieben? Schreibt er jetzt anders? Valerio trägt Texte vor, die seit seinem Titelgewinn entstanden sind und lässt euch ein eigenes Urteil bilden.
Daniele Pantano liest und erzählt aus und von seinen «Problemkindern».
12.00 / 22.00 Uhr
Der Autor und Lyriker Daniele Pantano, in Langenthal geboren, stellt uns seinen neuesten Gedichtband vor. «Wir singen - weil wir verloren sind.» Es ist ein Chor von so beunruhigenden wie eindringlichen Stimmen, die Daniele Pantano in «Ein Heim für Problemkinder» auftreten lässt, um zentrale Themen der Gegenwart im Grossen wie im Persönlichen auszuleuchten: Exil, Gewalt, Herkunft, soziale Gerechtigkeit oder Vergänglichkeit.
Weitere Informationen
Flyer
